100 Jahre Kirchengebäude und 125 Jahre neuapostolische Christen in Schmiedefeld und Vesser

Bei bestem Spätsommerwetter konnten die Gemeindemitglieder mit vielen Gästen am Samstag, den 13. September 2025 das 100-jährige Kirchenjubiläum mit einem „Tag der offenen Tür“ feiern.

Es war ein gelungenes Fest mit vielen Gemeindemitgliedern, ehemaligen Schmiedefeldern, Gästen und Nachbarn aus unseren Dörfern.

Im Kirchensaal gab es verschiedene Veranstaltungen und Vorträge.

Am Beginn des Festakts stand die Eröffnung und Begrüßung durch unseren Vorsteher. Auszüge aus der Chronik unserer Gemeinde, in Verbindung mit dem Baugeschehen vor 100 Jahren, wurden von Evangelist i.R. Klaus Unruh verlesen. Die eingeladenen Ehrengäste aus Kirche und Kommune überbrachten ihre Glückwünsche mit kurzen Ansprachen und Geschenken. Unsere Glaubensschwester Katrin Wagner konnte in Mundart die Zuhörer, unter anderem mit dem Gedicht „Heimat“ von Gudrun Wagner, begeistern. All das wurde musikalisch umrahmt von unseren Instrumentalisten mit Flöten, Orgel und Violine.

Nach einer kurzen Pause waren die Gäste eingeladen in einem Konzert dem Gesang unseres Gemeindechores und des Bezirksmännerchores zu lauschen. Ein Höhepunkt des Programmes war das Lied „Hätt‘ alle Weisheit mich durchdrungen … und hätte der Liebe nicht…“ vom Männerchor vorgetragen. Klavier und Saxophone waren zu hören mit dem Lied „Lobe den Herren, meine Seele“. Ein besonderes Dankeschön allen Sängern und auch an den beiden Dirigenten Michael Schneider und Jochen Schwarz.

Hiermit haben Sänger und Instrumentalisten viel Freude in die Herzen der Zuhörer gelegt. Denn bei beiden Terminen war nicht nur der Kirchensaal, sondern auch der Nebenraum mit Zuhörern besetzt.

Auch unsere Kinder konnten viel Freude bei Spiel und Spaß erfahren.

Natürlich hatten die Geschwister der Gemeinde ein riesiges Kuchen Büfett im Zelt auf dem Hof aufgebaut und Deftiges gab es vom Grill, die obligatorische Thüringer Bratwurst und Rostbrätl, sowie aus dem Topf über offenem Feuer gekocht, eine leckere Soljanka.

Die Zeit verging wie im Flug, man spürte eine freudige Atmosphäre in all den Begegnungen und Gesprächen unter Geschwistern, Gästen, Nachbarn aus nah und fern. Geschwister waren unter anderem von Bremen, Dortmund bis München angereist, um mit uns diesen Geburtstag zu feiern.

Der Sonntag brachte dann den besonderen Höhepunkt mit dem Festgottesdienst, der von unserem Apostel Ralph Wittich geleitet wurde. Am Beginn sang die große Festgemeinde das Lieb „O wie köstlich sind die Stunden“ (GB 346). Als Bibelwort legte unser Apostel dem Gottesdienst, 1. Thessalonicher 1,2+3 zu Grunde. Es war ein denkwürdiger Gottesdienst, man spürte die Nähe zu all Denen die vor uns hier gelebt, geglaubt und gearbeitet haben. Dieses Erbe wollen wir bewahren und wo möglich auch mehren.

Im Anschluss an den Gottesdienst war noch Möglichkeit bei Kaffee und Kuchen sich voneinander zu verabschieden, bevor die Rückreise angetreten wurde.

Nochmals ein ganz großes „Dankeschön“ allen Helfern für alle Mitarbeit zu diesem gelungenen Fest. Möge es zum Wohl und Segen der Gemeinde nachwirken und uns bei der Arbeit in der Gemeinde beflügeln.